Fokus: NSU

In der Arbeit der ju:an-Praxisstelle begegnen wir auch und gerade 5 Jahre nach der "Selbstaufdeckung" des NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) immer wieder der Frage, welche Schlussfolgerungen für die Soziale Arbeit und insbesondere die offene Kinder- Jugendarbeit zu ziehen sind. Vor diesem Hintergrund haben wir auf dieser Seite ein paar Eindrücke zu unserer Arbeit in diesem Themenfeld zusammengestellt.

 
 

Reflexionen zum NSU-Prozess

Im Rahmen einer Bildungsreise zum Thema NSU besuchte die Bildungsreferentin der ju:an-Praxisstelle Hannover Golschan Ahmad Haschemi den NSU-Prozess. Es entstand folgender Text: Prozesstag 238 (PDF-Dokument, 151.4 KB).

 

Außerdem enstand von allen TN_innen der Bildungsreise eine Textcollage.

 
 
NSU Komplex Poster
 

Podiumsdiskussion zum NSU Komplex

Anlässlich des 15jährigen Jahrestags der "Selbstaufdeckung" des NSU (Nationalsozialistischer Untergrund) im Jahr 2011, fand am 5. März 2016 fand im Pavillon am Raschplatz in Hannover die zweisprachige "Podiumsdiskussion zum NSU Komplex" (deutsch (PDF-Dokument, 1.6 MB)/türkisch (PDF-Dokument, 1.6 MB)) statt. Am Podium beteiligt waren Katharina König (DIE LINKE MdL Thüringen, NSU Untersuchungsausschuss Thüringen), Yavuz Narin (Anwalt der Nebenklage im NSU-Prozess) und Daniel Poštrak (Initiative „Keupstrasse ist überall“. Teil des bundesweiten Aktionsbündnis „NSU-Komplex auflösen“).

Die Podiumsdiskussion bietete Perspektiven auf den NSU-Komplex, seine Aufarbeitung und weiterbestehende rassistische Strukturen und Netzwerke in Staat und Gesellschaft und wurde von Parastu Karimi und Ansgar Lorenz mittels Graphic Recording dokumentiert.

Hier finden Sie die Audio-Dokumentation der Veranstaltung.

Die ju:an-Praxisstelle Hannover veranstaltete die Podiumsdiskussion in Kooperation mit der RLS Niedersachsen, dem Kulturzentrum Pavillon, dem AStA der Uni Hannover, YXK - dem Verband der Studierenden aus Kurdistan e. V. und Can Arkadaş e.V.